Elfenbeinturm oder Erfolgsfaktor? Wie ihr indirekte Bereiche neu aufstellt
Shownotes
"Stellt euch vor, ihr arbeitet täglich auf Hochtouren und bekommt trotzdem nur eines zu hören: dass schon wieder etwas nicht funktioniert hat - willkommen im Alltag vieler indirekter Funktionsbereiche."Betonter Text
Stellt euch vor, ihr arbeitet täglich auf Hochtouren, haltet zig Bälle in der Luft – und bekommt trotzdem nur eines zu hören: dass schon wieder etwas nicht funktioniert hat. Willkommen im Alltag vieler indirekter Funktionsbereiche. Controlling, Personal, Verwaltung, Einkauf – jene Einheiten, die das Geschäft erst möglich machen und doch selten Applaus bekommen.
Wer eigentlich definiert, ob ein Funktionsbereich gute Arbeit leistet? Genau hier setzt diese Folge an. Denn zwischen Selbstbild, Kundenwahrnehmung und Vorstandsperspektive klafft oft eine Lücke, die niemand offen anspricht – bis Druck entsteht. „Außer du hast eine Kostensituation", bringt Kevin es trocken auf den Punkt. Erst dann wird hingeschaut, oft zu spät und mit der falschen Frage.
Caroline, Denise und Kevin zeigen, wie Funktionalstrategie wirklich funktioniert: drei Perspektiven zusammenbringen, Tabus aushalten und Klarheit erzeugen. Denise beschreibt eindrücklich, wie Bereiche zwischen „erlernter Hilflosigkeit" und „Sehnsucht nach Anerkennung" pendeln. Kevin macht deutlich, warum auch Auftraggeber sich manchmal selbst überschätzen – und warum das Ergebnis dann zwangsläufig eine Unwucht bekommt. Es geht um Glaubwürdigkeit, um Augenhöhe und um die ehrliche Frage: Wofür sind wir eigentlich da?
Was ihr mitnehmt: Eine neue Positionierung ist kein Powerpoint-Projekt. Sie stärkt das Kerngeschäft, schließt die Kluft zwischen direkten und indirekten Bereichen und sorgt dafür, dass Menschen abends mit dem Gefühl nach Hause gehen, einen Unterschied gemacht zu haben. Oder wie Kevin sagt: „Bei aller Romantik – wir machen es ja auch ein Stück weit für die Zahlen."
Transkript anzeigen
00:00:07: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Transformation To Go.
00:00:09: Für euch heute im Podcast sind unsere Expertinnen und Experten Denise Kost, Caroline Zielke und Kevin Pfander.
00:00:15: Dies
00:00:16: ist eine Anschlussfolge zum Thema.
00:00:17: Ist dein Funktionsbereich gallisches Dorf, Werkbank oder Inquisition?
00:00:21: Wenn du diese Folge noch nicht gehört hast, dann fang am besten da an!
00:00:24: Wir haben sie dir in den Showmaus verdient.
00:00:26: Jetzt aber erstmal viel Spaß mit dieser
00:00:28: Folge.
00:00:34: für eine neue Folge von unserem Podcast.
00:00:36: Ich habe heute nicht nur einen Gast, sondern gleich zwei und zwar Denise Kost als Consultant und Kevin Pfander, unseren Geschäftsführer.
00:00:47: Und zusammen wollen wir heute mal drauf schauen.
00:00:50: was machen wir eigentlich wenn wir über Funktionalstrategie reden?
00:00:54: Das klingt immer so hochtrabend, berater Theoriemodelle.
00:00:58: Nein!
00:00:58: Wir schauen heute mal auf die Praxis nämlich ganz konkret.
00:01:02: was machen wir denn mit Funktionsbereichen in Organisationen?
00:01:06: Wer sind sie überhaupt?
00:01:08: Worüber sprechen wir da?
00:01:09: Denise Maxima einsteigen?
00:01:11: Ja also wenn wir von Funktion Bereichen sprechen und wir uns mal so einen Unternehmen hernehmen dann schauen wir uns tatsächlich im Headquarter mal die Funktionen an.
00:01:22: Das heißt, wir bewerfen einen Blick auf den Einkauf und auf die Verwaltung, auf den Vertrieb der gesteuert wird.
00:01:31: Wir blicken auf unterschiedliche Bereiche, die zentral gesteuerd werden von einer Logistik beispielsweise also alles was so im Hintergrund eines Unternehmens abläuft damit eben der Kunde irgendwo draußen bedient wird.
00:01:45: Also böse gesagt, manchmal auch overhead.
00:01:47: Genau!
00:01:48: So kann
00:01:48: man auch das sagen.
00:01:50: Sprecht die, die indirekt Beiträge leisten.
00:01:53: Richtig.
00:01:54: Mal so als grobe Definitionen Was würdest du denn sagen Kevin?
00:01:58: Warum machen wir uns die Mühe und warum sollten sich die Bereiche in die Mühen machen?
00:02:02: Wir schauen uns diese Bereiche an weil es dies selbst auch von zwei zu zwei tun müssen.
00:02:06: dass mal die Platte Antwort klar ist wenn ich in einem Bereich arbeite der hinten direkt am Kunden arbeitet oder direkt dann Produkt dann ist die Auseinandersetzung damit tagtäglich.
00:02:17: Die Kennzahlen sind es auch, und die Frage von mal sind sie erfolgreich oder nicht?
00:02:21: Kannst du meistens auf einer Seite Papier ablesen!
00:02:24: Das ist bei indirekten Bereichen überhaupt nicht so.
00:02:26: Die leisten quer einmal das Unternehmen ihre Services Und wie gut oder schlecht diese sind liegt dann häufig im Auge des Betrachters.
00:02:36: Und häufig sind solche Bereiche eben auch der Kritik ausgesetzt, dass sie halt zu weit weg sind.
00:02:41: In Elfenbein-Turms sind vielleicht Leistungen machen die gar keiner haben will und also wir erleben da auch selten eine sachliche Auseinandersetzung mit diesen Bereichen.
00:02:50: Da gibt es quasi so Hygienefaktor als wenn alles läuft dann höreste nichts und nur wenn Beschwerden da sind dann kriegen die meinen Feedback und das ist natürlich auch super schwierig in so einer Ausgangslage den eigenen Bereich gut wahrzuentwickeln oder auch mal was zu finden, wo die Mitarbeiter sagen, da haben wir Wertschätzung.
00:03:07: Da verstehen wir morgens auf.
00:03:08: wenn du halt nur schlechtes Feedback kriegst ist es irgendwie bei der deutschen Bahn arbeiten eher als Zugbegleiter und man hört einfach nur dass das Ding wieder zu spät ist und du als Zugbekleider sagst ich kann dann nur einen Lächeln anbieten und ihnen irgendwie einen schönen Tag wünschen.
00:03:20: also hier ist es genau gleiche.
00:03:22: also wir müssten mal gucken dass diese Bereiche sich gut damit auseinandersetzen.
00:03:26: was ist Erfolg?
00:03:27: Die haben ein Beitrag im Erfolg und deswegen auch auf eine transparente Art und Weise.
00:03:31: Also eigentlich sagen wir, der Druck kommt da selten von außen vom Markt.
00:03:36: Bis er bei den Bereichen ankommt aber zu lange?
00:03:38: Ja außer du hast eine Kostensituation.
00:03:40: also häufig ist die Situation von Außen dreht sich irgendwas.
00:03:44: Geschäften laufen langsam gegen Ende des Lebenszyklus, Märkte verteilen sich neu etc.
00:03:50: pp.
00:03:50: und dann gucken die Leute vorweglich auf Kosten.
00:03:55: Die vermutet man dort wo Dinge unsichtbar oder wenig spürbar sind, dann kommt man schnell zur Diskussion.
00:04:00: Was machen die eigentlich im ganzen Tag?
00:04:02: Und das ist ein klassischer Ausgangspunkt, wo wir sagen hey ... Die Funktionsbereiche haben idealerweise auch eine Strategie mit der sich positionieren und ideal aufstellen.
00:04:11: Darum geht's!
00:04:13: In unserem Modell schauen wir quasi immer zuerst darauf wie sie den Bereich sich selbst.
00:04:19: also weil die erste Antwort darauf wäre zu sagen haben die Bereiche selber eine gute Antwort auf die Frage, wofür sind wir eigentlich da und wo stiften wir mehr Wert?
00:04:28: Gerade wenn es den Umgangssprache an den Kragen gehen soll.
00:04:31: Ja dazu haben wir ja auch schon mal ne Folge gemacht.
00:04:34: Und hatten da auch mal eingeführt dass es da so unterschiedliche Positionierungen gibt, die man als Funktionsbereich haben kann.
00:04:41: Das ist heute jetzt die Vertiefungsfolge dazu, kann man eigentlich sagen, da können wir auf jeden Fall rein.
00:04:45: Also wir würden heut mal ein bisschen in die Praxis schauen weil Wir haben verschiedene Erfahrungen gemacht, was die Bereiche so erwarten.
00:04:53: Was in so einem Projekt passiert wenn sie über ihre eigene Positionierung schauen?
00:04:58: Das eine ist... ...die Leute denken wir sind jetzt vielleicht hier so ein controlling Bereich und eigentlich... ...erwarten wir nicht dass wir hier besonders gut bei wegkommen, wenn man uns mal näher anschaut.
00:05:13: also eigentlich steht irgendwie so ein bisschen Angst und Schrecken im Raum.
00:05:17: das kann ein Fall sein.
00:05:19: Was wird zu sagen Denise ist so, was kommt da so an Sorgen konkret hoch wenn wir anfangen mit denen zu arbeiten.
00:05:26: Was sind unsere Erlebnisse gewesen?
00:05:29: Also die erste Reaktion war bei einem ich habe einen ganz konkreten Fall im Kopf.
00:05:36: also Gott jetzt werden wir auf den Prüfstand gestellt.
00:05:41: Das war auch eine Organisationseinheit die von sich aus gedacht hat, sie hat ein sehr schlechtes Image und jetzt kommen auch noch Exzerne.
00:05:49: Und die prüfen uns jetzt auch nochmal einmal durch!
00:05:52: Und da war schon die große Angst und die war auch von Tag eins an spürbar.
00:05:57: Was machen die denn jetzt mit uns?
00:05:59: Und was können wir den jetzt sehen tatsächlich sagen?
00:06:02: Was können wir dann von uns transparent machen?
00:06:05: Die hatten schlichtweg einfach
00:06:06: Angst.
00:06:07: Angst auch, was passiert mit ihrem Job und waren total also schon auch eingeschüchtert kann man sagen.
00:06:13: Da stand dann schon auch schnell die Erwartung im Raum.
00:06:17: Das hat auf jeden Fall negative Konsequenzen.
00:06:19: Ja, auf jeden
00:06:20: fall.
00:06:21: Das war so deren Grundhaltung von Tag eins an.
00:06:24: Wir verraten nachher wie es ausgegangen ist?
00:06:28: Das ist das eine Extrem!
00:06:30: Kevin du hast sicherlich auch schon Bereiche erlebt, wo du sagen würdest, die sind genau anders gestartet.
00:06:35: Was waren da
00:06:38: los?
00:06:39: Ich würde sogar sagen dass in meiner praktischen Erfahrung eher die Regel ist, dass die Einheiten sagen jetzt haben wir mal die Möglichkeit uns zu zeigen.
00:06:50: Wir machen hier so viel, wir tragen an so vielen Stellen bei.
00:06:54: es gibt ganz viele Empfänger unserer Leistungen unsere Vorarbeiten im Unternehmen, die daraufgehend Erfolg produzieren.
00:07:01: das können wir jetzt mal tun und wir können nebenbei auch mal zeigen wie kleinteilig auch so ein Geschäft sein kann um wieviele Bädermann der Luft halten muss wie viele verschiedenen Prioritäten wir im Griff haben Und dann fangen die auch mal an und beginnen aufzuschreiben, was sie alles tun.
00:07:17: Also es ist auch der klassische Einstieg, dass man sich neben der Frage wofür sind wir da?
00:07:22: in so einer Art Mandatsbeschreibung eben auch mit den Leistungen auseinandersetzt?
00:07:26: Und dann geht's je nach Bereich, also kannst ein paar hundert Aktivitäten irgendwie einsammeln Und die hören gar nicht auf zu schreiben.
00:07:33: Da müssen wir irgendwann mal auch mal sagen, jetzt ist es mal gut Freunde!
00:07:36: Wir wollen sie im Kroppen erst einmal wissen in nicht jedes Detail und die gehen einfach davon aus.
00:07:41: wenn's denn die Leute nur wüssten dann würde man uns auch anders sehen.
00:07:45: also damit verbunden ist eine Sehnsucht nach Anerkennung?
00:07:50: Ich würd' sagen das eint die beiden so ein bisschen.
00:07:54: Also es steht oft die Frage im Raum wir wissen gar nicht so genau was die anderen von uns denken.
00:08:01: Weil ich glaube, einer der Gründe warum wir solche Projekte machen sprich Bereiche aus der Verwaltung, aus dem Controlling Rechtsbereiche oder ähnliche.
00:08:11: Oder auch eine Funktion wie Personal zu positionieren ist ja um aufzudecken Wie müsstet ihr positioniert sein?
00:08:21: Damit ihr auch da ankommt und mehrwert stiften könnt und so arbeiten können wie ihr es braucht Und wirklich erfolgreich zu sein.
00:08:28: Und wir stellen halt fest, die meisten wissen gar nicht wie sie eigentlich wahrgenommen werden.
00:08:32: Also vielleicht spielt noch ein Phänomen mit rein.
00:08:35: Das können mir Sicherheit auch manche Hörerinnen und Hörern gut nachvollziehen.
00:08:39: Es gibt Bereiche da kann jeder mitreden.
00:08:41: also in dem HR-Departement wird jeder eine Idee haben Was ist eine gute Führungskraft und wie entwickel ich die?
00:08:48: Wen hätte ich sowieso eingestellt, wen hätte ich auf keinen Fall noch die Probezeit überleben lassen.
00:08:52: Also da hat es sofort hier eine Meinung.
00:08:54: das ist Marketing-Bereichen so.
00:08:55: Es gibt einfach Bereiche Die laden dazu ein dass man ähnlich wie einem Bundestrainer die Meinungen raus blökt Und damit sind dann eben die Mitarbeiter solcher bereiche betroffen.
00:09:08: Das ist immer dann lustig Solange dieses Rausblöken von Leuten passiert den nicht allzu viel politisches Gewicht haben.
00:09:15: tun das aber die Schwergewichte und er äußern sich, dann kannst du was schnell despektierlich gelesen werden als überstarke Kritik.
00:09:21: Und dann kommt da so eine Art Alarmismus.
00:09:24: Der Alarmismus in solchen Bereichen ist übrigens die halbe Problematik.
00:09:28: Du im Voraus allen gehorsam und in der erlernten Hilflosigkeit zu sein.
00:09:34: Das heißt hilflos zu sein weil du kannst eh keinem Recht machen und trotzdem aber voraus alle Dinge zu tun.
00:09:39: also du drehst voll.
00:09:41: Du drehst voll durch, aber hast keine Traktion irgendwas auf die Straße zu kriegen.
00:09:45: Das heißt du häufig in solchen Bereichen?
00:09:46: Und es kommt daher...
00:09:48: Ja und ich glaube gefährlich wird's dann wenn aus dem nicht richtig positioniert sein wird diesen Schuld also wenn bei denen der Schuldige gesucht wird weil sie sich eben auch nicht wehren können gegen Zuschreibung ähm und wenns dann wirklich die Schwergewichte sind
00:10:05: Naja also hier wieder in Krisen spitzt sich das eben zu.
00:10:08: Das heißt, wenn du auf der Suche bist, warum bleibt der Erfolg aus?
00:10:13: Dann wird er häufig natürlich irgendwo entlang von Kennzahlen gesucht und dann bist du sehr schnell bei den klassischen Einheiten.
00:10:18: Da wird ein Controlling-Bereich angeschaut.
00:10:21: Haben sie überhaupt noch den Blick?
00:10:23: Sind die Systeme die richtigen?
00:10:24: Sind in die Kommentierung so wie wir sie brauchen?
00:10:26: Sind realitätsnah?
00:10:27: können wir mit den Ergebnissen irgendwas ableiten und anfangen?
00:10:30: oder ist es eigentlich nur für die Bücher das erste Frage?
00:10:33: Und das kannst du runterbrechen.
00:10:34: Controlling Das ist ein Hilfsbegriff, weil in jedem Fachbereich wird es genauso gesagt.
00:10:41: In Produktionsbereichen heißt die Produktionskänzahlen.
00:10:44: Im Vertrieb sind wir... Also das ist immer eine Känzaldiskussion auf der Suche, dass man quantiativ abbilden könnte an welcher einen singulären Stelle die Probleme liegen und Spoiler wenn's mal soweit ist, dass wir kommen, ist das meistens nichts Singuläres mehr.
00:10:58: Das ist meistens ein Gesamtkunstwerk.
00:11:00: also dafür sagen.
00:11:01: dann sowohl die was abliefern als die die was annehmen weiterarbeiten gemeinschaftlich an ihre Aufgabe.
00:11:07: Jetzt haben wir vorhin gesagt, wir gucken uns nicht nur die Perspektive der Bereiche selbst an.
00:11:12: Sondern so eine Diskussion wird erst richtig spannend wenn wir uns quasi auch noch zwei andere Perspektiven angucken.
00:11:18: Nämlich einmal die der internen Kunden der Bereichen.
00:11:21: also wer sind denn erstmal Leistungsempfänger überhaupt?
00:11:25: Für wen schaffen die ihnen mehr Wert in der Organisation?
00:11:29: und das können ganz viele verschiedene Bereiche sein denen sie zuarbeiten.
00:11:33: Das kann der Vorstand sein in einem Controlling.
00:11:36: Das können Fachbereiche sein wie Einkäufe, Logistik
00:11:39: etc.,
00:11:40: je nachdem was für Organisationen.
00:11:42: Bei Personal hat jeder eine Vorstellung davon.
00:11:44: das kann ja einzelne Mitarbeiter sein es kann ein Stop-Management sein.
00:11:48: Es geht durch die ganze Organisation und da müssen wir natürlich schauen Was haben die denn eigentlich für ein Bild von dem Bereich?
00:11:58: Und was von der Leistung die liefern sollen kommt auch wirklich an und wird gebraucht.
00:12:04: Das ist mal so die Schnittstelle dahin.
00:12:06: Methodisch entsteht immer dann Unruhe in den Projekten, würde ich behaupten wenn wir verkünden.
00:12:13: Wir sprechen übrigens mit euren internen Kunden.
00:12:16: Warum machen wir das?
00:12:18: Denise wird zu sagen was hat es für einen Effekt wenn wir da unterwegs sind?
00:12:22: also Ich finde den Moment immer genial in unseren bisherigen Projekte Wenn man sagt ja wir sprechen tatsächlich mit Euren internem Kunden bei.
00:12:30: die sind genau eure Leistungsempfänger und man merkt schon in der Reaktion so die Blicke.
00:12:38: Und du siehst die Fragezeichen, es ist so ein Warum?
00:12:42: Es ist aber total sinnvoll!
00:12:45: Weil wir gehen immer mit dem Selbstbild des Bereichs.
00:12:48: gehen wir in diese Gespräche das heißt der Bereich hat ja vorab sein Auftrag definiert, hat seine Leistungen festgelegt vielleicht auch eine Mission ausgesprochen wo er sich einordnet im Gesamtunternehmenskontext.
00:13:03: Und mit diesem Selbstbild gehen wir dann auf die Kunden zu und befragen sie, was halten die denn von dem Bereich?
00:13:11: Wofür ist aus deren Sicht der Bereich da?
00:13:13: Was ist deren Auftrag?
00:13:15: Wir fragen auch Dinge ab wie das Image und dann gehen wir tatsächlich konkret in die einzelnen Leistungen rein und fragen die hier, was braucht ihr denn?
00:13:24: Was braucht ihr nicht?
00:13:25: Was fehlt euch?
00:13:27: Und bei den Dingen, die ihr braucht Wie schätzt ihr denn die Qualität ein?
00:13:30: Seid ihr dazufrieden, fehlt euch da was.
00:13:32: Kann man da etwas ausbauen?
00:13:33: Gibt es da Verbesserungspotenzial?
00:13:36: und was wir ja in den Gesprächen festgestellt haben also viele Unternehmensbereiche aus Bank gehen davon aus dass die Kunden vielleicht nicht ehrlich sind das sie... Also die haben schon eine Erwartungshaltung wie dieses Kunden Feedback abläuft Und was sich aber bei uns in der Praxis gezeigt hat, dass es total wertvoll ist und die Kunden sehr offen auch dadurch das wir Dritte uns sozusagen nicht in diesem Funktionsbereich eingebunden sind.
00:14:04: Uns auch sehr ehrliches Feedback geben und genau das Wert voll ist, dass jetzt sozusagen jemand Unabhängiges macht weil du dann auch die richtigen Antworten bekommst auf die Fragen, die ja auch wirklich relevant sind.
00:14:15: Kevin, was würdest du sagen?
00:14:16: Warum ist das ein relevanter Schritt im Projekt?
00:14:18: Warum machen, betreiben wir den Aufwand?
00:14:21: in dem Fall
00:14:22: Also als Transnommations-Beglader würde man jetzt hier mal kurz die Organisationseinheit selbst anschauen und das Sozialsystem, das sich dahinter verbirgt.
00:14:30: Also jedes System ist ja eben nur so gut wie seine Enabler oder Disableder auch wirken.
00:14:37: Und wenn ich erstmal Klarheit schaffe was braucht der Kunden eigentlich wirklich dann kann ich auch schnell herausfinden stimmt mein Bild mit der Realität mit dem überein?
00:14:53: Was die Leute wirklich vor Ort brauchen?
00:14:56: Das heißt, das ist eher erstmals vielleicht auch so eine strategische Ernüchterung.
00:15:01: Denn vielleicht bin ich als absoluter Fachmann und Fachexperte der Meinung was noch alles ginge?
00:15:06: Was noch alles sein muss?
00:15:09: Und bei all der Ambitionen oder bei aller der Innovationsfreude die ich da habe führt es vielleicht dazu dass sich meine Organisation schrittweise überlastet oder eben eigentlich vom eigentlichen Fokus abrücke.
00:15:20: Das heißt in dem Punkt kann ich sagen In der Transformationsgestaltung ist die Vision und der Ausblick.
00:15:26: Und die Steuerung, wo wollen wir eigentlich morgen hin?
00:15:29: Eine wesentliche Größe.
00:15:30: Wenn es eine Störung gibt dann müssen wir sie kennen.
00:15:33: Und Störungen klingt vielleicht krasser als es ist.
00:15:35: Es ist vielleicht auch mal mit Enttäuschung oder das einmal glattziehen.
00:15:40: Auf neue Erfolge kann man auch wieder etwas Neues bauen.
00:15:44: aber wenn ich gerade nicht erfolgreich bin und meine Kunden mich auch nicht besonders stark erleben dann könnte das hinterher in der Folge auch zu Schatteneinheiten führen, so Outsourcing führen.
00:15:52: Eigentlich dass ich mich selbst ad-absurdum führe und überflüssig werde.
00:15:56: Und in diese strategische Lücke wollen wir keinen Kunden schicken.
00:15:59: also gehen wir da rein ist der eine Punkt?
00:16:01: Der andere Punkt ist nach ihnen.
00:16:03: Ich muss in dem Punkt auch mal schauen.
00:16:06: Wenn eine Rückmeldung kommt wo eine Leistung vielleicht nicht der Erwartungen entspricht Dann kann es ein Hinweis entweder auf Fähigkeiten sein Auf Motivationen sein.
00:16:17: Wir wissen, also jede Kette ist nur so stark wie das Schwächszyklit.
00:16:21: Das ist ja eben in Gruppen und Teamarbeiten genauso gleiche.
00:16:25: Teams leben häufig auch in der Situation, dass sie Schlechtleistungen tolerieren oder zumindest nicht wissen, wie man gut damit umgeht.
00:16:35: Das ist meistens so eine ganze oder gar nicht Frage.
00:16:37: Man dult jetzt Ewigkeit und einmal schmeißt jemand sofort raus, die Entwicklungsperspektive der Jahr zwischen liegt wird häufig nicht gut eingegangen weil dazu Gespräche geführt werden müssen.
00:16:46: Ich muss sozial was riskieren ich muss mich auf mein Gegenüber einlassen Und wir laden dringend Licht dazu ein gerade vor dem Bild von Fachkräftemangel sich auf ne Entwicklungsreise zu begeben mit seinen Leuten.
00:16:58: Da hilft also vorne der Fokus aber hinten eben auch Die Rückmeldung.
00:17:01: kann ich mit einer Arbeit etwas anfangen?
00:17:03: Und wenn nein, was können wir tun?
00:17:06: Gemeinschaftlich damit es besser wird.
00:17:09: Das ist natürlich ein Punkt der in solchen Funktionsbereichen auch typischerweise ausbleibt, da das Gesamtfeedback auf solche Bereiche häufig nicht gegeben wird bleibt auch häufig völlig im Unklaren wer leistet wie gut.
00:17:23: Die einzelnen Personen wissen das häufig sehr sehr gut.
00:17:26: aber ist es transparent?
00:17:27: Nein und wir wissen was passiert.
00:17:29: Nichts demotiviert gute Leute so stark Wie wenn man schlecht Leistung gewähren lässt als Führungskraft und nichts tut, dann gehen die Guten.
00:17:41: Und das ist also wenn man es so will ich will gar nicht sagen Abfallprodukt.
00:17:44: aber das ist der Beifang, das ist ja mitgewinnen dass man auch Ansatzpunkte findet als Team sofort in Verbesserungen zu gehen.
00:17:51: da muss sich noch überhaupt nix in der Poezon gemacht haben.
00:17:54: sind Hinweise wie werden wir morgen besser sein?
00:17:57: Die Leute werden dadurch übrigens auch zufriedener.
00:17:59: Das ist mein nebenbar noch was das ich sehr wichtig finde.
00:18:01: Ja, ich glaube wenn ich den Projekt für Lauf bis hier nochmal so ein bisschen zusammenfass.
00:18:06: Also Denise wird es vorhin auch gesagt in die Kundenbefragung starten wir mit einer Art Zielbild und einem Leistungskatalog und gucken uns dann das interne Kunden Feedback an.
00:18:16: Da kommen noch mal ganz viele Aspekte zusammen.
00:18:18: also was hier wichtig ist erstmal erarbeitet der Bereich selber sein eigenes Zielbild Und sagt hierfür stehen wir dafür sind für da dafür gibt's uns.
00:18:29: Dann schauen wir mit den internen Kunden drauf, wie seht ihr das?
00:18:33: Seht ihr es genauso ja oder nein.
00:18:36: Habt ihr da was daran auszusetzen, wie wir arbeiten?
00:18:41: Lobt ihr uns?
00:18:42: Was ist unser Image bei euch?
00:18:44: Gucken uns verschiedene Facetten aus Sicht der Kunden an und dann überhaupt erstmal entscheiden zu können, wenn wir beide Perspektiven die eigene Perspektive des Bereichs und die Kundperspektive zusammenbringen, Ich sag mal entsteht die Magie, weil dann kannst du nämlich draufgehen und sagen das was du meintest können mit Entwicklung.
00:19:04: Ja, Entwicklung wohin denn?
00:19:06: Weil dann wird spezifisch!
00:19:08: Ich denke auch an den Punkt beantworten wir vor allem die Frage sind wir glaubwürdig?
00:19:13: also deshalb ist auch Denise sagt dass vorhin ja wir fragen auch das Image ab.
00:19:17: das stinkt so leicht.
00:19:20: Ja, ja.
00:19:20: Aber natürlich bin ich ein Fachbereich-Vertreter der auf Leistungen angewiesen ist und bekomme das aus dem Bereich.
00:19:26: was sagt also die Sachen, die taugen in den Regeln nix oder.
00:19:28: ich habe da Menschen, die haben vielleicht gar nicht die verschiedenen Sortagesgeschäfte nicht richtig.
00:19:32: wie viel traue ich denn denen zu?
00:19:34: Also auch wenn sie sich etwas Neues vornehmen sagen wir es richten wir uns neu.
00:19:37: aus.
00:19:37: erdenken die sich von Anfang an einer Freundin kommt sowieso nichts dabei raus.
00:19:40: Und das heißt gegen dieses Image muss man dann einfach anarbeiten.
00:19:43: Da muss ich mir erst mal einen Track record schaffen also schrittweise gute Arbeit abliefern damit ich auch mal wieder auf Augenhöhe komme.
00:19:51: Also es ist ein wichtiger Punkt, in dem wir uns da anschauen.
00:19:54: Wir haben auch schon das Gegenteil erlebt wo ein Bereich sich selber extrem kritisch gezähnt hat.
00:20:00: dann die Kunden kamen und gesagt haben ich weiß gar nicht was euer Problem ist?
00:20:03: Wir sind top zufrieden!
00:20:05: Also, das passiert uns auch mal.
00:20:08: Ist nicht die Regel?
00:20:09: Gebe ich zu!
00:20:10: Aber auch sowas ist mein schönes Beispiel weil es fast schon was Heilsames hatte.
00:20:15: dann für den Bereich bei der man abschichten konnte und sich fragen könnte so okay wenn's nicht da entsteht des schlechte Images gibt sie nur noch eine Option.
00:20:28: wir haben nämlich noch ein dritter Perspektiv Das ist die Unternehmensleitung.
00:20:33: Warum gucken wir uns die an?
00:20:35: Ja, also ich würde die beiden Gruppen aber kurz noch zusammenschließen.
00:20:40: Bei Denise mich wird schon interessieren das eine ist.
00:20:42: ja wie reif sind wir als Organisation uns selbst zu beschreiben?
00:20:47: Wie gut ist unser Leistungsspektrum dass wir anbieten und wie nehmt es unsere internen Kunden war?
00:20:52: Jetzt wissen wir aber, dass so ein Funktionsbereich auch darunter leiden kann wenn er, ich sag mal Gelinde gesagt Die Reife des Auftraggebers oder das Leistungsempfängers halt geringe einschätzt.
00:21:05: Also wie erlebst du das?
00:21:06: Wie reif sind denn solche Auftraggeber typischerweise.
00:21:10: Erfassen die das ganze Spektrum, kennen die alle Möglichkeiten die sie haben?
00:21:14: oder sagen die A-Neverchanger Running System?
00:21:16: ich habe operatives Geschäfts hier am Laufen bitte mit irgendwelchen Innovationen fern also hast du da Erfahrungen?
00:21:22: Ja was ich bisher schon erlebt hab war dass auch sag ich jetzt mal wir haben Karo das gerade angesprochen manche Organisationseinheiten sich selbst sehr kritisch sehen.
00:21:34: Wir haben auch das Gegenteil bei den Leistungsempfängern.
00:21:39: Es gibt auch kunden, interne Kunden die sich natürlich auch mal selbst überschätzen.
00:21:46: Und das ist so der Punkt, der begegnet uns doch recht häufig.
00:21:52: Das ist ja das spannende, du hast vorhin Abfallprodukt gesagt im Bereich ... Nebenprodukte, das da irgendwo sich zeigt in diesem ganzen Prozess.
00:22:02: Wir erfassen ja nicht nur die Perspektive von dieser Einorganisationseinheit sondern wir erfassen auch durch die Gespräche mit dem Kunden was hat eigentlich der Kunde von sich selbst für so ein Bild und passt es?
00:22:13: Und das ist genau der Punkt wo du angesprochen hast Kevin Das sind also da gibt's auch sehr große Unterschiede und Spektren in denen sich der kunde befindet Und ja, ich würde sagen häufiger auch eine Selbstüberschätzung auf Kundenseite.
00:22:30: Das ist meine Erfahrung nämlich auch und deshalb habe ich gesagt, ich nehme die Gruppen mal zusammen weil diese reife Auftraggeberschaft eben nicht nur in dem einzelnen Fachbereich steckt sondern durchaus eben auch in der Zielgruppe der Unternehmensleitung zu suchen ist.
00:22:43: also auch ne Unternehemsleitung hat vielleicht nicht immer das passendste Bild zum gesamten Organismus einer Organisation wie sie eigentlich so funktionieren hat sondern typischerweise sieht es zu einer Unternehmensleitung auch aus einer Funktionssicht oder aus einem Fachbereichssicht.
00:23:01: Das ist, das sitzen meistens die Kollegen aus dem Kerngeschäft und aus ihrer persönlichen Prägung blicken sie hinterher eben auf diese Bereiche und erleben die eben als dienlich oder als hinderlich.
00:23:12: ich sag's mal vereinfacht.
00:23:14: und das heißt was wesentlich in den Prozesses ist dass wir diese drei Schnittmengen oder diese drei Anspruchsgruppen, die zusammen die Position des gesamten Unternehmens aushandeln müssen.
00:23:25: Was machen wir richtig gut?
00:23:26: Was lassen wir weg?
00:23:28: Wovon wollen wir künftig mehr haben?
00:23:29: Das ist der strategische Korridor!
00:23:31: Das müssen diese drei Instanzen zusammen aushandeln und wenn sie das nicht auf Augenhöhe tun dann kommt da immer ein Ergebnis raus dass eben eine Unwucht hat.
00:23:41: Und in der Unwuchte liegen Ineffizienzen Und darauf hören wir eigentlich auch Einfluss nehmen, dass man nebenbei eben auch beschreibt, bis in diese Arbeitsbeziehung die Interaktionsmodelle zwischen diesen drei Mengen wenn man so will.
00:23:54: Die schauen uns dabei nebenbei auch an.
00:23:56: aber Karo ich gebe den Ball zurück zu dir.
00:23:58: Ja um nochmal konkret zu werden bei der Geschäftsleitung also wir kommen ja aus den Funktionsbereichen und es ist heute immer noch so das ist auch nicht für alle Funktion Bereiche Eins zu eins ein Vorstandsresort gibt, sondern oft ist es so einen Sammelbecken in Anführungszeichen.
00:24:17: Vieles ist irgendwie einem Personalvorstand zugeordnet wenn's überhaupt einen gibt das auch noch nicht immer so.
00:24:24: Manchmal gibts dann irgendwas anderes übergeordnete je nach Ausrichtung, je nach dem Branche wo wir unterwegs sind mag das was anderes sein.
00:24:32: also ich sag mal die Vorstände die damit betraut sind haben jetzt auch nicht immer die höchste Position unter den Vorständen.
00:24:41: Ja, die haben ja eher so gemischt das.
00:24:43: Genau!
00:24:43: Das würde gemisht waren da.
00:24:45: Das heißt dass Standing innerhalb der Unternehmensleitung als Ausgangspunkt weil du auch von Augenhöhe gesprochen hast ist jetzt auch noch nicht per se gegeben.
00:24:56: Also auch da muss man quasi schon mal starten.
00:24:59: Das heisst wenn wir damit ankommen und sagen Unternehemsleitungsperspektive ist es eigentlich unser Job auf solche Nuancen auch schon mal darauf aufmerksam zu machen und zu sagen, das Thema kommt aber trotzdem sowas von auf die Agenda.
00:25:14: Da würde ich aber sagen muss man vielleicht noch einen Muster anschauen, dass es vielleicht auch ein sehr deutsches ist.
00:25:20: Unternehmen, die aus Deutschland sind haben häufig ein Geschäft entwickelt um ein Produkt oder eine Produktion herum.
00:25:28: also ob das in Pharma ist oder also da habe ich den R&D Schwerpunkt oder wenn ich aus einem Manufacturing-Umgebung bin, da ist die Frage hat wer verkettet halt Produktionsprozesse gut und hat das im Griff?
00:25:39: rechnen.
00:25:39: Also der Redner ist sehr, sehr ingeniusgetrieben, sehr schnell.
00:25:43: Oder ich habe eine Vertriebsorganisation oder Händlerorganisation.
00:25:46: Da ist dann der Prozess des Handelns also Ware sortimentieren einkaufen, transportieren verkaufenes Thema oder bei Finanzunternehmen.
00:25:56: Das heißt die Frage ist immer was ist das eigentliche Kerngeschäft?
00:25:58: Und darum entwickelt sich denn der Rest.
00:26:01: Häufig hast du eben, wenn wir über die Augenhöhe sprechen sind diejenigen in der Geschäftsladung, die aus diesem Kerngeschäft eigentlich kommen.
00:26:07: Diejenigen, die übertragen es ihnen die Hosen an haben und die anderen sind so ein bisschen die zweite Wahl.
00:26:13: Ich versteh das!
00:26:14: Dass dort häufig der Geschäftserfolg gebaut wird aber in transformativen Phasen, indem man sich komplett neu erfinden muss.
00:26:25: Ich würde mal sagen, wir haben es nicht nur Zeitenbänden reden von Kanzlern gehört.
00:26:29: Wir spüren auch dass hier gerade viele Industriezyklen irgendwie gerade an der Ende kommen wie aufs Neue warten.
00:26:35: Da ist es schon probat zu sagen man setzt sich gemeinschaftlich hin und bringt mir alles an Erstärken ein um die Firma neu zu erfinden.
00:26:41: Das ist nie nur Positionierungsfrage im Innen Die reflektiert nachher auch nach außen Und Es ist einfach eine vergebene Chance das aus den alten Kennen heraus aus der Alten auf Volksbilanz heraus zu tun.
00:26:54: Ich muss da auch was Neues
00:26:55: zulassen.".
00:26:56: Und das ist eben eine Chance für Innovation, so sagen wir.
00:27:01: gucken es jetzt an und die einfachsten Beispiele sind ja früher war IT-Kompetenz irgendwie vielleicht in einem IT-Department heute würde ich wahrscheinlich jeder sagen also eine gewisse IT-Affinität zu den Grundsystemen oder die Einstellungen.
00:27:13: diese Prozessverständnisse findest du heute in jedem Fachbereich.
00:27:17: Das heißt es wandert eigentlich von Zentralanheiten wieder auch stärker ins Dezentrale rein ohne dass es zentrale völlig aufhören würde.
00:27:25: Also auch diese neue Co-Existenz muss man aushandeln und ich denke, das ist die Chance, die wir jetzt haben und da muss man aber unterschiedlich stark Werbung machen.
00:27:32: Und ja... Die Projekte, die Wir haben, da scheinen ja die Auftraggeber und die Unternehmensgladung schon weiter zu sein als andere das sind.
00:27:40: Da haben wir Vorstände, die einfach das Thema gesehen haben, aber auch die können ja nicht aus ihrer Haut!
00:27:45: Die haben auch kurzfristige Berichtszeiträume.
00:27:47: Die haben eben Investoren, die sie eben mit Berichten glücklich machen müssen und das heißt aus der Perspektive heraus werden die auch mal alte Muster fallen.
00:27:54: aber ja es ist eine Aufgabe, dass wir da die Augen höhe herstellen.
00:27:58: Vielleicht nochmal so zum Abschluss was würdet ihr beide denn sagen?
00:28:03: Warum lohnt sich das so ein Funktionsbereich neu zu positionieren?
00:28:07: Was wird möglich wenn wir das machen?
00:28:09: Was haben die davon?
00:28:11: ich glaube Durch diese Schritte, die wir in der Funktionalstrategie machen, schaffen wir es.
00:28:16: Dass man eben auch mal aus einem strategischen Blick heraus eine Basis hat auf der man aufsetzen kann um diese Diskussion zu führen wie wollen wir uns den zukünftig auch ausrichten?
00:28:28: Also wir haben ne Grundlage Wir haben ein Selbstbild, wir haben das Fremdbild dazu und jetzt geht's eben darum was machen wir damit?
00:28:36: Also, wenn es auch in Richtung Zukunft geht.
00:28:39: Wie richten wir denn das aus?
00:28:40: Passt das heute noch so oder müssen wir eigentlich da nachschaufen vielleicht auch ein Hundert-Achzig Grad Drehung machen damit wir eben die Zukunft gerichtet für eine Organisation richtig positioniert haben?
00:28:54: Ich würde sagen der große Vorteil liegt in der absoluten Unterstützung des Kerngeschäfts.
00:28:58: diese Bereiche stellen sich neu auf Lassen weg, was sie nicht brauchen und haben die Energie einfach zur Verfügung um das Kerngeschäft besser zu machen.
00:29:06: Was den wettbewerbsintensiven Zeiten auf jeden Fall angezeigt ist.
00:29:10: Das ist der erste Thema dass du hast und das zweite ist ganz individuell.
00:29:14: Die Arbeitnehmerzufriedenheit steigt immens wenn jeder weiß wofür er da ist und es ist transparent nachvollziehbar Und ich mache nicht Sachen für die Tonne auf gut deutsch.
00:29:23: Dann gehe ich abends nach Hause und bin auch in einem indirekten Bereich arbeite irgendwie zufrieden.
00:29:29: Ich habe irgendein tagwerk verrichtet Und das halte ich für psychologisch sehr, sehr wichtig.
00:29:34: Denn wenn wir Organisationen haben in denen viele Menschen im Gefühl sind... Ich weiß gar nicht ob es mich wirklich braucht!
00:29:42: Ob ich wirklich einen Unterschied machen kann?
00:29:44: Ob das was ich tue hier überhaupt gewollt
00:29:46: ist?!
00:29:47: Wenn ich solche Zweifel an mir habe.. Das ist kein Ort an dem ich mich sehr sicher fühle.
00:29:51: Das ist ein Ort, in dem ich eher verstecken werde.
00:29:53: In dem ich im Zweifel vielleicht Richtlinien bemühe, vielleicht versuche mich Bürokratie abzusichern.
00:29:58: Da sind alles keine Elemente, die eine Organisation schneller und schlagkräftiger machen und irgendwie besser dastehen lassen.
00:30:03: Sondern eher im Gegenteil – das erfasert man sich!
00:30:07: Und dafür ist es auf jeden Fall sinnvoll.
00:30:09: Alles was dann kommt baut sicherlich darauf auf.
00:30:13: Also ich würde sagen, dass Kerngeschäft dadurch idealerweise besser
00:30:16: wird.
00:30:16: Ich hätte auch gesagt, wir schaffen wieder mehr Nähe zwischen Direktum und Indirektenbereich.
00:30:20: Dadurch dass man wieder Auftrag der einzelnen Bereiche im indirekten Bereich deutlich wird kann man das ja auch innerhalb der Organisation wieder transportieren.
00:30:28: Und es ist einfach so, dass wir beobachten in vielen Organisationen die Kluft zwischen direktem und indirektem Bereich.
00:30:37: Die wird immer größer!
00:30:38: Und gerade durch solche Projekte schaffen wir wieder, dass sie sich ein bisschen mehr annähern vollständige Transformation gehen kann, wenn es denn die Organisation bedarf.
00:30:50: Da kommt mir noch ein Punkt was bei solchen Projekten einfach wichtig ist.
00:30:54: ich habe am Anfang wahrscheinlich damit zu tun dass sich Menschen erst begeistern muss das man so eine Transparenz überhaupt herstellen kann also eben auch die richtigen Fragen zu stellen.
00:31:04: häufig heißt im Himmels Willen nachher fragt ihr meine Kunden die verstehen von meinem Geschäft überhaupt nichts dann kriege ich einen Feedback und darf weh deshalb meinen ganzen Laden umbauen wegen auf gut Deutsch Bullshit Feedback.
00:31:15: Die Angst kann man nehmen.
00:31:16: Also natürlich fragt man kein dummes Zeug, sondern man fragt ja entlang von der täglichen Arbeit und vom Prozessen.
00:31:22: also es ist eine sehr konkrete Befragung.
00:31:24: die Leute können damit auch immer was anfangen.
00:31:26: das zeigt die Erfahrung.
00:31:28: Das ist der eine Teil.
00:31:29: Der andere Teil ist aber hinterher.
00:31:30: bei den Ergebnissen trauen wir unsere Organisation zu die notwendigen Schlüsse zu ziehen Und beherzt auch zu sagen jetzt steuern wir um.
00:31:39: ob der Organisation das bringt merken wir erst im zweiten Schritt.
00:31:42: Der erste Schritt muss gemacht sein, dann machen wir erstmal das Papierschlau.
00:31:46: Und dann aber wir sind Transformationsbeglatter.
00:31:48: also für uns beginnt die Arbeit ja erst jetzt!
00:31:51: Die hört er nicht bei der Powerpoint auf und das heißt wir müssen in der Folge bereit sein eine Organisation neu aufzustellen.
00:31:59: Das heißt es ist nicht ein bedrohliches Szenario sondern da liegt der Schlüssel drin.
00:32:04: Man gestaltet die Organisationen neu auf die absoluten Bedürfnisse des Kerngeschäfts und der Kunden draußen.
00:32:10: In der Regel ist das von Erfolg begleitet.
00:32:14: Und dafür mache ich klar Werbung, aber ja da muss ich mal ein paar alte Zöpfe abschneiden und vielleicht auch mal Glaubenssätze die vor zwanzig Jahren noch gut waren einfach mal sein lassen um mir was Neues zutrauen.
00:32:25: also das sind die beiden Themen die ich sehe.
00:32:27: Ich ziehe mir einen Fazit.
00:32:30: Also ich steh auf jeden Fall nicht für Powerpoint Präsentation machen auf sondern Nein für echte Transformation.
00:32:37: also es genau der Punkt.
00:32:39: unsere Arbeit beginnt danach so richtig Und für die Kunden lohnt es sich auf jeden Fall für die zukünfte Organisation, aber auch für die der Individuen.
00:32:51: Damit sie auch weder echten Mehrwert leisten können dürfen und das auch in einem Umfeld tun, indem Sie sich gut finden.
00:33:00: Am besten Fall ist die Sache hinter ökonomisch etwas besser als vorher.
00:33:05: Das ist nämlich ein Nebeneffekt bei Allo-Romantik!
00:33:08: Wir machen es ja auch ein Stück weit für die Zahlen.
00:33:19: Na klar.
00:33:22: Das ist doch ein schönes Schlusswort, danke euch!
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